Ach verdammt. Die Ausnahme zur 29. Folge vom KANALgrün, dem Ketchum Podcast, ist nun fast eine Woche im Kasten und der Blogbeitrag steht noch immer nicht. Also los! Diese Episode steht ganz unter dem Thema Wandel. Passend wie wir finden - befinden sich doch alle erdenklichen Bereiche des Lebens im Wandel. Von Print zu Online und wieder zurück, von der Krise zurück zum Wachstum, vom Einweg hin zur Nachhaltigkeit. Das Interview mit Change-Experte Ralf Langen von Ketchum Pleon Change widmet sich ganz dem Thema ‘Change’, aus kommunikativer und doch übergreifender Sicht (wie wir gelernt haben).

Wie gewohnt rollen wir aber zuerste einmal den grünen Teppich für den Rollrasen aus. Was waren die Reißer, die Aufregen, des Monats? Hier kommen sie in Schriftform - richtig schön anzu hören, ist der Rollrasen aber erst, wenn ihr Euch die Episode auf Eure schicken Player ladet oder direkt über den PC/Laptop anhört:
- Der Datenschutz schützt nun doch unsere Daten. Das Gericht hat zur Vorratsspeicherung gesprochen. (Stern online)
- Der Farmer und seine geliebte Kuh. Der Shooting-Star ‘FarmVille’ kommt in Verruf. (Zeit online)
- Jeder baut mal Mist. Die Süddeutsche Zeitung und die iPhone-App. (Heise online)
- Klassik trifft auf Neu. TV auf Twitter. Das seltsame Multitasking-Verhalten von Netz-Bewohnern. (Welt online)
- Wie Speeddating nur viel schräger. Chatroulette erfindet das Videochatten neu.
Weitere “Themen die es leider nicht in die Show geschafft“ haben (bitte beachten, ganz im Stil von Helene Hegemann haben wir uns den Claim von Radio Gong 96,3 abgeschaut oder viel mehr abgehört. Danke dafür an Mike Thiel und Team), gibt es auch … die verraten wir euch hier aber nicht. Da müsst ihr schon die Folge anhören. Ok, ein kleiner Hinweis … “Volle Dröhnung Homöopathie” (Spiegel online), das Auto-Stopp-Meme (Techcrunch.com) und Sporthilfe mal ungewöhnlich.

KANALgrün 29 - Change [34:02m]:
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Kurzfassen fällt uns im neuen Jahr echt nicht leicht. Aber warum ist auch “in der Kürze liegt die Würze” das Credo der heutigen Zeit. Gut Ding will Weile haben und für gut Ding kann man sich auch eine Weile nehmen. So!
Deswegen haben wir Euch als Ergänzung zu unserer aktuellen Folge KANALgrün zum Thema Trends 2010 noch interessanten Lesestoff zu den neuen Alten, der neuen Weiblichkeit, den neuen Städten (Urbanisierung), der neuen Technik und so weiter im Netz zusammen gestellt. Here we go!

Die neuen Alten oder Schirrmachers Methusalem Komplott wird wahr. Nur Anders!
Stadt statt Land: Aus Megastädten werden Hypercities! Urbanisierung.
Mehr Weib ist der Mann oder eine feminine Gesellschaft
TechSteps (not) for Dummies
Danke für Eure Aufmerksamkeit!
PS: KANALgrün gibt es auch auf iTunes. Wollte ich nur mal wieder sagen.
Nach Popstars und Germany´s Next Top Model sucht die ProSiebenSat. 1-Gruppe in Zusammenarbeit mit Whiskas „Deutschlands glücklichste Katze“. Wer möchte, dass seinem geliebten Stubentiger diese Ehre zuteil wird kann sich wie folgt bewerben: Einfach die schönsten Momente mit sich und seiner Katze filmen und bis 20.07.08 unter Sat1.de online stellen. Wie im Original, wird dann per Voting unter den besten drei Einsendungen der Sieger gekürt. Dieser wird belohnt mit einer Gratis-Jahresration Whiskas und kann seinen Hobbyfilm in den darauf folgenden Wochen auf Sat1 im sehen. (Quelle. www.whiskas.de, 15.07.08)

„Bussi Bussi“ ist der Name eines Konzeptes mit dem die Allianz Deutschland AG am „Tag des Kusses“ an die Öffentlichkeit ging. So wird behauptet, dass Küssen nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund ist. Die ernüchternde Erklärung lautet: Küssen funktioniert wie eine Schluckimpfung. Über fremden Speichel bekommen die Betroffenen Viren und Bakterien des Gegenübers mit und entwickeln gegen diese Abwährkräfte. Außerdem bringt küssen den Kreislauf in Schwung und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen. Nicht ganz so gesund ist die Küsserei bei Zungenpiercings. Noch bis zu drei Wochen nach dem Stechen sind diese Keimherde-Deluxe. (Quelle: www.focus.de, 06.07.08)
Manchmal versuchen PR-ler aus jedem Quatsch eine Meldung zu machen, so wie die Allianz, die zum Tag des Kusses, eben selbigen mit einer Schluckimpfung vergleicht, weil man mit den Bakterien seines Gegenüber die eigenen Abwehrkräfte antreibt. In der offiziellen Meldung steht weiter: “Über den Speichel lernt das Immunsystem fremde Viren und Bakterien kennen und kann später besser gegen sie ankämpfen.” Auf dieses Tet-â-tet bin ich gespannt!
Kann sich das einer vorstellen? Das gibt Krieg und Frieden gleich nen ganz anderen Dreh: Während zwei sich lieben…oder leidenschaftlich knutschen, ballen die Bakterien die Fäuste und kämpfen im körpereigenen Speichelfluss um Leben und Tod.
PS: Der Newswert bringt mich zum platzen und ich muss beim Küssen zukünftig wohl immer ans Impfen denken.
PPS: Am 6. Juli war Tag des Kusses (der Anlass) und das hat auch noch andere interessiert.